Architekt Diébédo Francis Kéré: „Warum ist es modern, mit Lehm zu bauen?“ — Stuttgarter Zeitung de (In German language)

Der Architekt  Diébédo Francis Kéré liebt leichte und bunte Materialien. Foto: dpa

Der Architekt Diébédo Francis Kéré liebt leichte und bunte Materialien.Foto: dpa

Stuttgart – Als Christoph Ingenhoven 2006 für das Projekt Stuttgart 21 den Holcim Award erhielt, höhnten böse Zungen, der hoch dotierte Preis des weltgrößten Schweizer Zementherstellers werde wohl danach vergeben, wer den meisten Beton verarbeitet. Zuletzt ist allerdings 2012 ein Architekt geehrt worden, dessen Bauten ganz ohne Zement auskommen und auch keine Milliardensummen verschlingen: Für den Entwurf eines Gymnasiums in seinem Heimatdorf Gando in Burkina Faso erhielt Diébédo Francis Kéré den ersten Preis des globalen Wettbewerbs, der nach Vorstufen in einzelnen Weltregionen alle drei Jahre vergeben wird.

 

(…)

Aber man erhält nicht den Aga-Khan- und den Holcim Award und baut dann nur für ein 3000-Seelen-Dorf in der Sahelzone. Der Aga Khan Trust beauftragte Kéré mit einem Empfangsgebäude für den Nationalpark in der malischen Hauptstadt Bamako und einem Zentrum für Lehmarchitektur in Mopti, ebenfalls in Mali. Er hat Ausstellungen in Genf und in der Royal Academy in London gestaltet und Aufträge aus Peking und Mannheim erhalten.

 

Lesen sie die Artikel in: STUTTGARTER-ZEITUNG.DE

 

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