Video and ARD News audio: PM Modi and German President visit Delhi’s Sunder Nursery

German President meets PM Modi at Sunder Nursery — DD News India

The Sunder Nursery adjacent to Humayun’s tomb in Delhi is witness to India’s rich cultural heritage. The Mughal-era garden, which spread over 90 acres of land, has recently been opened to the public after its renovation.

The Nursery combines natural beauty and cultural heritage. Today it contains nine heritage monuments, including ASI-protected Sundarwala Burj, Sundarwala Mahal and Lakkarwala Burj.
And, when PM Modi took German president for a walk at Sunder Nursery, the event itself became part of Delhi’s rich historical legacy.

During nearly one hour-long meeting, discussions were held on several global, political and economic issues.Earlier in the morning, President Frank-Walter Steinmeier became the seventh German President to visit Rashtrapati Bhavan, where he was accorded Ceremonial Reception at the forecourt of Rashtrapati Bhawan.

The first visit occurred when President S. Radhakrishnan hosted President Heinrich Lübke in November 1962. The German President said that he has come to India with great respect for the country and its people, for what they have achieved.

German President Frank-Walter Steinmeier also met President Ramnath Kovind in the evening. Both leaders discussed the key aspects of Indo-German relations. German president also met Vice presient M Venkaih Naidu.

The meeting was aimed at deepening the cultural and economic ties between the two countries. Besides, he also held talks with External Affairs Minister Sushma Swaraj.
The German President also visited Rajghat and paid tributes to the father of the nation, Matama Gandhi.

The German President had begun his five-day trip with a visit to Varanasi where he took a tour of the Sarnath museum and the archaeological site. He will also attend a business event in Chennai during his 5-day visit to India.

Germany is India’s largest trading partner in Europe, while Chennai is the largest hub of German businessmen in India.

Source: DD News India

President Steinmeier holds bilateral talks with Prime Minister Modi at Sunder Nurseries — (© BPA/Jesco Denzel) /  Credit:  Germsn Mission in IndiaPrime Minister Narendra Modi and German President Frank-Walter Steinmeier visited Delhi’s Sunder Nursery on Saturday. The two leaders were seen engaged in discussion while walking through the Nursery. Steinmeier arrived in India on March 22 to embark on his maiden four-day visit. The Steinmeier’s visit to India is considered significant after German Chancellor Angela Merkel was re-elected to the German Parliament for a record fourth term on March 21.

Source: The Times of India

Published on:  24.03.2018

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Marvelous setting at New Delhi’s Sunder Nagar Moghul Gardens for bilateral between FedPres Steinmeier and Indian PM Modi

German TV ARD writes (in German only) Steinmeier besucht IndienEin bisschen wie der Außenminister | Listen Audio

Bundespräsident Steinmeier trifft in Indien den richtigen Ton. Mit seinen unmissverständlichen Appellen klingt er ein bisschen wie der Außenminister, der er einst war.

Von Martin Mair, ARD-Hauptstadtstudio, zzt. Neu-Delhi

Aus den Lautsprechern am Ufer des Ganges dröhnen fremde Töne. Hinduistische Priester schwenken Räucherstäbchen und Feuerlampen. Ganga Aarti heißt die Zeremonie, die jeden Abend Tausende indische Pilger anlockt. Die Dämmerung taucht das magische Ritual in ein gnädiges Licht: Es verschluckt Dreck und Leichenteile, die im Ganges schwimmen.

Ein Bild für ein Land voller Widersprüche. Oder, wie es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagt: ein Land im rapiden Wandel. Bei seinem Besuch geht es um das, was in Indien noch nicht so gut funktioniert, genauso wie um den “Respekt vor einem Land, das mit einer Vielzahl von Religionen umzugehen hat”. Nach Steinmeiers Eindruck gelingt das dem Subkontinent gut – trotz einiger Schwierigkeiten.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier fährt mit einem Boot auf dem Ganges zur Ganga Aarti Zeremonie | Bildquelle: dpa

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier fuhr mit einem Boot auf dem Ganges zur Ganga Aarti Zeremonie.

Signal in die Heimat

Das Besuchsprogramm des Präsidenten ist eine sorgsam ausgeklügelte Choreografie, die versucht, allen Religionsgruppen und Ethnien gerecht zu werden. Das wirkt in diesen Tagen auch als Botschaft in die Heimat, wo rund um den neuen Innenminister Horst Seehofer eine neue Debatte um den Islam entbrannt ist. Steinmeier will sich dazu nicht direkt äußern, sagt aber, man könne durchaus von den Indern lernen. “Wie man etwa die Grundlagen für Diversität schaffen kann.”

Das Zusammenleben verschiedener Religionen ist in einem der bevölkerungsreichsten Länder der Welt allgegenwärtig. Im Straßenbild zeigt sich eine bunte Mischung verschiedener Ethnien. Doch bei einem Besuch an der größten Universität des Landes trifft Steinmeier auf Studenten, die einhellig versichern: Das alles sei kein Problem. Toleranz nach westlichem Verständnis, sagt eine junge Politikstudentin, brauche es in Indien gar nicht. “Das ist für mich nicht der Punkt hier bei uns. Wir in Indien tolerieren andere Meinungen nicht, wir feiern einfach die Unterschiede.” Der Satz fällt bei dem gut einstündigen Gespräch mehrmals. Er wirkt fast schon einstudiert.

Steinmeier lächelt freundlich, fragt mehrfach nach, ob es denn wirklich keine Probleme gebe. Später wird er sagen, dass ihn dieses starke Bekenntnis durchaus überrascht habe. Vielleicht auch weil er weiß, dass das Zusammenleben verschiedener Kulturen in Indien eben doch nicht ganz so rosarot ist.

Gespräch mit Modi

Gerade die muslimische Minderheit – ein nach deutschem Verständnis merkwürdig klingender Begriff, da es sich um geschätzt 180 Millionen Menschen handelt – wird immer wieder Opfer von Angriffen rechter Hindu-Gruppen. Manche sind verbunden mit der Partei von Premierminister Narendra Modi.

Bei seinem Gespräch sei auch das ein Thema gewesen, sagt Steinmeier. Er glaube, dass sich Modi für ein friedliches Miteinander stark macht. Als Beispiel führt er ein Projekt der indischen Regierung und der Aga-Khan-Stiftung an. Der historische Gartenkomplex Sunder Nursery wurde im 16. Jahrhundert von Muslimen angelegt, in den vergangenen Jahrzehnten aber nicht gepflegt. Kürzlich wurde der Park wiedereröffnet und “das ist schon ein Signal, dass Ministerpräsident Modi ein Interesse daran hat, dass das miteinander Leben weiter möglich sein soll”.

Steinmeier trifft den richtigen Ton

Steinmeier klingt dabei noch immer ein bisschen wie der Außenminister, der er einst war. In dieser Rolle war er stets auch immer präsidial. Eine ganz andere Art als sein Amtsvorgänger Joachim Gauck, die im Inland bisweilen sperrig und distanziert wirkt. Doch in Indien trifft Steinmeier den richtigen Ton.

Premier Modi jedenfalls, der keine Presse bei der Begegnung dabei haben und sich nicht äußern wollte, twitterte im Anschluss: Es sei eine Ehre gewesen, das deutsche Staatsoberhaupt zu treffen, und man habe ein wunderbares Gespräch geführt. Auch Steinmeier will den Eindruck nicht trüben und sagt: Modi habe Indien vorangebracht.

Mehr Zusammenarbeit

Für die Politikwissenschaftlerin Ummu Salma Bava ist der Besuch denn auch ein gutes Signal – gerade für eine stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit. “Wir wollen ein noch größeres Interesse für Indien und die Entwicklung haben”, sagt Bava. Das könne auch zu mehr Investitionen führen.

Tatsächlich ist Deutschland der wichtigste Handelspartner des Subkontinents innerhalb der Europäischen Union. Doch viele Firmen hält die noch immer allgegenwärtige Korruption im Land von einem stärkeren Engagement ab.

Steinmeier wird einige Leuchtturm-Projekte besuchen, sich Forschungseinrichtungen anschauen. Und er sendet einen Appell an die Bundesregierung. Er gehe davon aus, dass sie sich künftig stärker in Indien engagieren werde. Durchaus auch aus eigenem Interesse, denn die Wirtschaft des Schwellenlandes wächst rasant und so schnell wie in keiner anderen Nation. Eine Chance für die Exportnation Deutschland, die aber Indien mit seinen gut 1,3 Milliarden Einwohnern und vielen Facetten erst noch entdecken muss.

Bundespräsident Steinmeier wirbt für engere Zusammenarbeit mit Indien
Martin Mair, ARD Berlin
25.03.2018 10:08 Uhr

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Bundespräsident Steinmeier wirbt für engere Zusammenarbeit mit Indien
Martin Mair, ARD Berlin
25.03.2018 10:08 Uhr

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Wir bieten dieses Audio in folgenden Formaten zum Download an:

Source: Tagesschau de

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